Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann.
Lassen Sie uns die Behinderten und ihre Angehörigen auf ganz natürliche Weise in unser Leben einbeziehen. Wir wollen ihnen die Gewißheit geben, daß wir zusammengehören. Damit helfen wir nicht nur ihnen, sondern auch uns selbst. Denn wir lernen im Umgang mit ihnen wieder zu erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben.
Richard von Weizäcker (Aus der Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten 1987)
Ein Freund versteht deine Vergangenheit, glaubt an deine Zukunft und akzeptiert dich heute, so wie du bist.
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Freunde sind jene seltenen Menschen, die einen fragen, wie es einem geht - und dann auch die Antwort abwarten. ------------------------------------------------------
Die Liebe fragt die Freundschaft, wofür bist du eigentlich da? Die Freundschaft antwortet der Liebe, ich trockne die Tränen, die du angerichtet hast.
Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat. Marie von Ebner-Eschenbach
Wenn die Frauen aus Glas wären, sie blieben doch undurchschaubar
Wenn du eine Entscheidung getroffen hast,vergiss die Alternativen.
Man mag drei- oder viertausend Menschen gekannt haben, man spricht immer nur von sechs oder sieben. Elias Canetti (1905-94), östr. Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Dich zu küssen, ohne dich zu berühren, dir etwas zu sagen und zu wissen, daß du es nicht hörst, dich zu umarmen, ohne dass du da bist - Das ist Sehnsucht!
Darin besteht ja die Teufelei weiblicher Reize, daß sie einen zwingen, sein eigenes Verderben herbeizusehnen. George Bernard Shaw (1856 - 1950)
Leben bedeutet Veränderung, Zeit hinterläßt Spuren, Alter erzählt Geschichten.
Ich, die ich blind bin, kann den Sehenden nur dies eine ans Herz legen: Gebraucht eure Augen so, als ob ihr morgen erblinden müsstet. Nutzt alle eure Sinne aus, soviel ihr könnt; freut euch der tausendfältigen Schönheit der Welt, die sich eich durch eure Sinne offenbart. Von allen Sinnen aber, das glaube ich bestimmt, muss das Augenlicht der köstlichste sein. Helen Adams Keller, 1880-1968, US-amerikanische Sozialreformerin und Schriftstellerin, blind und taub
Ich weinte, dass ich keine Schuhe hatte, bis ich einen sah, der keine Füße hatte. Helen Adams Keller, 1880-1968, US-amerikanische Sozialreformerin und Schriftstellerin, blind und taub
Die besten und schönsten Dinge in der Welt können weder gesehen noch berührt werden … aber man spürt sie im Herzen. Helen Adams Keller, 1880-1968, US-amerikanische Sozialreformerin und Schriftstellerin, blind und taub
Wer viel Geld hat, ist reich. Wer keine Krankheit hat, ist glücklich. Chinesisches Sprichwort
Das Alter hat zwei grosse Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh, und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird.
Was nützt es, wenn wir immer mehr Menschen zum Joggen bewegen, aber gleichzeitig die Luft zum Atmen immer dünner wird.
Der Einwand, der Seitensprung, das fröhliche Mißtrauen, die Spottlust sind Anzeichen der Gesundheit: alles Unbedingte gehört in die Pathologie. Friedrich Nietzsche
Menschen, die sich in die Zuwendung des anderen kuscheln. Menschen, die füreinander Wort und Antwort sind. Menschen, die sich immer wieder über den anderen freuen. So ein Glück!
Das Pech, was mer net hawwe, is unser Glück. Aus Hessen
Wer vom Glück immer nur träumt, darf sich nicht wundern, wenn er es verschläft.
Wenn ich mit intellektuellen Freunden spreche, festigt sich in mir die Überzeugung, vollkommenes Glück sei ein unerreichbarer Wunschtraum. Spreche ich dagegen mit meinem Gärtner, bin ich vom Gegenteil überzeugt. Bertrand Russell (1872-1970), brit. Philosoph u. Mathematiker, 1950 Nobelpr. f. Lit.
Bei Weißwein denkt man Dummheiten, bei Rotwein sagt man Dummheiten und bei Champagner macht man Dummheiten.
Es ist Unsinn, Türen zuzuschlagen, wenn man sie angelehnt lassen kann.
In jeder großen Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn; man muß sich hüten, ihn nachdenklich auszubrüten und zu pflegen. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
Abschied ist immer ein wenig Sterben. Aus Frankreich
Was er ist und was er war, das wird uns erst beim Abschied klar. Autor unbekannt
Kinder - kleine Wesen, die sich nicht so benehmen dürfen wie ihre Eltern im gleichen Alter.
Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein (1879-1955), dt.-amerik. Physiker (Relativitätstheorie), 1921 Nobelpr.
Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben. Pearl S. Buck (1892-1973), amerik. Erfolgsautorin, 1938 Nobelpr. f. Lit.
Wer ohne Kinder lebt, der weißvon keinem Leide,wer ohne Kinder stirbt, der weiß von keiner Freude.
Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch! Erich Kästner (1899-1974), dt. Schriftsteller, 1957 Georg-Büchner-Preis
Deine Kinder sind nicht deine Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst. Sie kommen durch dich, aber nicht von dir, und obwohl sie bei dir sind, gehören sie dir nicht. Du kannst ihnen deine Liebe geben, aber nicht deine Gedanken; denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Du kannst ihrem Körper ein Haus geben, aber nicht ihrer Seele; denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen, das du nicht besuchen kannst - nicht einmal in deinen Träumen. Du kannst versuchen, ihnen gleich zu sein, aber suche nicht, sie dir gleich zu machen; denn das Leben geht nicht rückwärts und verweilt nicht beim Gestern. Du bist der Bogen, von dem deine Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden ... Lass die Bogenrundung in deiner Hand Freude bedeuten. Kahlil Gibran (1883-1931), syrisch-amerik. Dichter u. Maler
Die Seele hätte keinen Regenbogen, wenn die Augen nicht weinen könnten.
Urteile nicht darüber, ob etwas gut oder schlecht ist, ohne dein Herz befragt zu haben.
Menschen sind nicht in der Lage, den Tod abzuschaffen. Aber sie sind ganz gewiss in der Lage, das gegenseitige Töten abzuschaffen. Norbert Elias (1897-1990), dt. Soziologe
Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende. John F. Kennedy (1917-63), amerik. Politiker, 35. Präs. d. USA (1961-63)
Der übernächste Krieg wird nur noch mit Pfeil und Bogen entschieden. Albert Einstein (1879-1955), dt.-amerik. Physiker (Relativitätstheorie), 1921 Nobelpr.
Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden. Bertolt Brecht (1898-1956), dt. Dramatiker u. Dichter