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Die Hanse hilft
 





Westfalenblatt

Shantys für
guten Zweck

Herford (HK). Der »Shanty-Chor der Hansestadt Herford« singt am 27. November von 17 bis 19 Uhr zugunsten des Vereins »Rad und Tat« in der Jakobikirche. Mit den Einnahmen sollen in 2012 wieder Projekte für Menschen mit Handicap, kranke Kinder und Senioren durchgeführt werden. Eines dieser Projekte stellt Erhard Krull, Vorsitzender des Vereins »Rad und Tat«, vor. In der Konzertpause eröffnet er mit Kursleiterin Renate Pethig und Altenpflegerin Susanne Pokern die Ausstellung »Menschen mit einer Demenzerkrankung malen«. Begleitet wurde das Projekt von der Herforder Fotografin Helga Schöning. Der Vorverkauf geht bis zum 22. November. Für die Bewohner aller Herforder Altenheime ist der Besuch kostenfrei. Vorverkauf und Bestellung der kostenlosen Karten unter v 0175/141 12 90


Neue Westfälische und Westfalenblatt:

Zur aktuellen MARTa-Ausstellung erreichte uns diese Zuschrift:

Die Bürgeranfrage, ob es in Anbetracht der Leiden in den Kaffeeanbaugebieten Ostafrikas sinnvoll sei, dass in einem defizitären Museum Kaffee an die Wand geschleudert wird, haben alle Ratsmitglieder in seltener Einmütigkeit beantwortet:

Im MARTa wird ein Bio-Kaffee aus FairTrade-Anbau genutzt. Der Kaffee komme aus Peru und eine Handelsbeziehung nach Ostafrika sei nicht erkennbar.

Liebe Ratsmitglieder, war die Frage denn wirklich so schwer zu verstehen? In Anbetracht des Hungers in der Welt (aktuell besonders am Horn von Afrika) ist es in unserer Überflussgesellschaft spätrömisch-dekadent, ein Lebensmittel an eine Wand zu schleudern. Dabei ist es mir völlig egal, ob es sich um Kaffee aus afrikanischen Anbaugebieten, oder um Kaffee handelt, der von einem Indiojungen in Peru gepflückt wurde.

Moderne Kunst in Herford muss sein. Unser Vorzeigemuseum kostet jährlich durchschnittlich über zwei Millionen Euro, plus Zins- und Zinseszinslasten. Die Kaffeedemonstration hat ein Budget von 80.000 Euro. Das hat in Anbetracht der desolaten Finanzlage Herfords neugriechische Züge.

Erhard Krull

32051 Herford
















14.02.11


07.01.11

































Herforder Wochenanzeiger:

12:36h, Freitag 27.11.2009
Unterstützung für die „Hansetour 2010“

50 Hansestädte in 5 Wochen




Herford. Die Vorbereitungen für die Benefiz-Radtour 2010 des Vereins „Rad und Tat“ sind angelaufen. Eine kleine Prolog-Etappe wird am 30.04. von Lemgo nach Herford mit behinderten Menschen durchgeführt. Anschließend führt die Route in die Niederlande, entlang der Nord- und Ostsee bis Danzig, durch die Landschaft der Masuren durch Litauen und Lettland bis Tallinn in Estland.
Insgesamt 50 Hansestädte möchte Sponsorenradler Erhard Krull besuchen und auf der 3300 km langen Fahrt für  zwei gemeinnützige Projekte in Herford und ein Waisenhaus in Trakai (Litauen) sammeln.
Die Westfälische Hanse mit Sitz in Herford hat eine Unterstützung im logistischen Bereich zugesichert. Geschäftsführer Manfred Schürkamp: „Wir werden die Idee mit einem gesonderten Hansebrief unterstützen und bei der Ankunft am 30.4 und Abfahrt am 01.05. in Herford etwas auf die Beine stellen.“
Karl-Heinz Hirschfelder hatte auf der Bürgerreise nach Manavgat von der Idee der Hansetour gehört. Er ist seit 1996 bei vielen internationalen Hansetagen dabei gewesen und möchte sich mit seinen Beziehungen, die er in dieser Zeit aufgebaut hat, für die Benefiz-Idee einsetzen.In Herford wird es in den fünf Wochen der Radtour in mehreren Gaststätten, wie „Sonnenhof“, „Föge“, „Elsbachhaus“ und „Ratskeller“ besondere Hansegerichte geben (z.B. Lippischen Pickert, Pfefferpotthast, Matjes, Königsberger Klopse usw.). Die Initiatoren hoffen, dass sich noch weitere gastronomische Betriebe in Herford und unterwegs an dieser Aktion beteiligen.
Während in den letzten Jahren einzelne Etappen symbolisch „verkauft“ wurden, können in diesem Jahr einzelne Hansestädte und Etappenorte für 50 Euro „erworben“ werden.

www.rad-und-tat-owl.de




Herforder Wochenanzeiger

11:31h, Montag 23.11.2009
Station in Rheine

Benefiz-Ausstellung der Fotografin Helga Schöning


Herford. Die Wanderausstellung der Herforder Fotografin Helga Schöning macht erfolgreich Station in Rheine. Schon die erste Etappe im Herforder Elsbachhaus zeigte eine gute Resonanz. Über Bielefeld wanderten die Bilder nun nach Rheine. Die Erlöse aus dem Verkauf der Exponate kommen 2 gemeinnützigen Projekten aus Herford und einem Waisenhaus in Litauen zugute. So macht es Sinn, die Bilder im Kaffeehaus der Emstorwerkstätten der Caritas in Rheines  Fußgängerzone zu präsentieren. Das Kaffeehaus wird von Menschen mit Behinderung betrieben und ist montags bis samstags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.
Die Rheinenser bereiteten Helga Schöning und Erhard Krull vom Herforder Verein „Rad und Tat“, der das Ausstellungsprojekt unterstützt, einen herzlichen Empfang. Im Beisein von Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder, ihrem Stellvertreter, dem Pressesprecher der Stadt und dem Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins der Stadt Rheine wurden die von Frau Schöning künstlerisch bearbeiteten Fotos des Langstreckenradlers Erhard Krull der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ausstellung wird bis Mitte Januar in Rheine verbleiben und im März noch einmal in Herford zu  sehen sein und zwar im Rahmen des Kulturfrühstücks der ev. Kirchengemeinde im Gemeindehaus Otterheide




Power-Point-Vortrag im GrafschafterTechnologieZentrum
Ein Herz für Menschen mit Behinderungen

GW Herford/Nordhorn.

Sonntag, dem 22. November,

lädt das GrafschafterTechnologieZentrum

(gtz) um 18.30 Uhr

an der Enschedestraße 14 zu einer

ganz besonderen Veranstaltung

in seinen Konferenzraum

ein. Der Herforder Beamte Erhard

Krull berichtet im Rahmen

eines Power-Point-Vortrages

über seine karitativen Fahrrad-

Touren nach Istanbul (2008) und

Trakai (2009), die ihn jeweils

auch auf Grafschafter Boden

führten.

Krull ist Vorsitzender des Vereins

„Rad und Tat e.V.“, der

sich um die Belange von Menschen

mit Behinderurngen einsetzt.

Dabei geht es weniger um

Hilfen bei bürokratischen Hindernissen,

die gesellschaftliche

Integration seiner Schützlinge

steht bei Erhard Krull und seinen

Mitstreitern im Vordergrund.

Damit diese Integration überhaupt

und konsequent stattfinden

kann, sind die Vereinsmitglieder

mit Behinderungen auf

größtmögliche Mobilität angewiesen.

Und genau da setzt die konkrete

Hilfe des Vorsitzenden Krull an.

Bereits 2008 organisierte der Beamte

eine Benefiz-Fahrradtour

uber rund 4200 Kilometer nach

Istanbul, um über den symbolischen

Verkauf von einzelnen

Etappen zum „Kilometerpreis“

von einem Euro die Anschaffung

eines dringend benötigten Transporters

mit Rollstuhl-Lift zu ermöglichen.

2009 ging es wie schon erwähnt

nach Trakai.

Der Eintritt ist frei, Spenden für

den Verein „Rad und Tat e.V.“

sind allerdings immer gerne gesehen.

Am Sonntag, 22. November,

18.30 Uhr, beginnt der

Vortrag, den Erhard Krull mit

persönlichen Eindrücken der

Strecke umrahmt und kommentiert,

im GrafschafterTechnologieZentrum.

Weitere Infos zu

beiden Benefiz-Touren und zur

Zielsetzung des Vereins sind auf

der Webseite
www.rad-und-tat-owl.

de zu findenAm






























Lokales
Prioritäten setzen
Zum Interview mit MARTa- Geschäftsführerin Helga Franzen und dem künstlerischen Direktor Roland Nachtigäller (NW vom 25. April) schreibt dieser Leser:

Kunst ist wichtig, gehört aber nicht zu den Grundbedürfnissen der Herforder Bürger. Allerdings sind soziale Aspekte eine grundgesetzliche Staatszielbestimmung. Jeder Mensch hat ein Recht darauf, dass der Staat ihm in der Not hilft.

Einzelne Passagen des Interviews mit Herrn Nachtigäller und Frau Franzen zeigen wieder einmal deutlich, dass die existentiellen Probleme vieler Menschen nicht erkannt werden.

Lassen Sie mich einen Satz herausgreifen: „. . . weil sie (die Kunst) dem Einzelnen hilft, über die Zukunft nachzudenken . . .“ – Das hätte ich gerne praktisch erläutert: Wie kann die zeitgenössische Kunst in MARTa dem Hartz IV-Empfänger helfen, über die Zukunft nachzudenken, oder dem von Arbeitslosigkeit Bedrohten, den vielen kranken und behinderten Menschen, denen Leistungen im Gesundheitsbereich gekürzt werden, dem Jugendlichen, dem kein Ausbildungsplatz geboten werden kann, dem Kunden der Herforder Tafel usw.

Sicherlich hat die Kunst in Herford ein berechtigtes Interesse sich zu präsentieren und in den Genuss finanzieller Zuwendungen zu kommen, die jeder einzelne Bürger durch Steuerzahlungen finanziert. Aber in einer Zeit, in der die wirtschaftlichen Probleme überhaupt nicht absehbar sind, sollten auch in diesem Bereich Einsparpotentiale ausgeschöpft werden.

Die MARTa Herford gGmbH benötigt finanzielle Mittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro – 500.000 Euro davon werden durch einen Sponsor finanziert, die restlichen zwei Millionen durch jeden einzelnen Steuerbürger. Zusätzlich wies die Kultur Herford gGmbH in 2008 einen Verlust von 3.390.000 Euro aus.

Wenn bei Diskussionen über Einsparungen „Kunst“ mit „Bildung und Sozialem“ gleichgesetzt wird, dann geht das an der Wertorientierung unseres Grundgesetzes vorbei.

Erhard Krull

Herford


© 2009 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Montag 27. April 2009 
 


17:27h, Montag 20.04.2009
Verabschiedungsfeier zur "Hansetour 2009" im Gemeindehaus

Drei integrative Etappen


Herford. Am 6.Mai 2009 beginnt die "Hansetour 2009". Die ersten 3 Etappen der Benefiz-Radtour werden als "integrative Etappen" gemeinsam mit behinderten Menschen und Senioren aus einem Seniorenstift gefahren und zwar mit Rikscha, Tandem und Rollfiets.
Start ist im niederländischen Borne. Auf der Strecke bis Herford liegen die Hansestädte Rheine, Telgte, Warendorf und Bielefeld.
Über Lemgo und Herfords Partnerstadt Quedlinburg geht es in den Spreewald und durch die wunderschöne Landschaft der Masuren nach Trakai in Litauen.
Die Benefizradtour 2009 des Vereins "Rad und Tat e.V." kommt Kindern mit einer Behinderung im Waisenhaus von Trakai zugute.
Die kostenlose Abschiedsveranstaltung zur "Hansetour 2009" findet am Montag, dem 4.05.2009 um 19:30 Uhr in der Schmiedestr. 8 statt (Saal des Gemeindehauses). E. Krull berichtet über seine Benefiztour 2008, die ihn von Borne über Herford nach Istanbul führte. Er wird musikalisch unterstützt von Ben Schubert, dem Gewinner des "Music Award OWL 2008" und den special guests Liza Snow und Willy D. Für Getränke ist gesorgt.
Vor dieser Verabschiedung gibt es ein kostenloses Special im praktischen Bereich: Von 16 Uhr bis 19 Uhr findet ein Fahrradreparaturkurs statt. Das eigene Rad und eine gewisse Schmutztoleranz sind mitzubringen.
Die Veranstaltung am 4.5. ist durch die Unterstützung des Heizungs- und Sanitärbetriebs Teuber aus Herford möglich geworden (siehe Foto mit Firmeninhaber Sebastian Teuber).
Herr Teuber hat symbolisch die erste integrative Etappe erworben und die Kosten für die Saalmiete am 04.05.09 übernommen. So ist sichergestellt, dass 100% der Spendeneinnahmen des Abends an das Waisenhaus in Trakai gehen.




Abschiedsfeier für Radler
Erhard Krull fährt von Herford nach Litauen
Herford (toha). Nachdem die Benefiztour des Vereins „Rad und Tat“ im vergangenen Jahr von Herford nach Istanbul führte, bricht Erhard Krull in diesem Jahr erneut auf, um Spendengelder für ein Waisenhaus in Trakai (Litauen) einzufahren.

Mit einer Verabschiedungsveranstaltung soll der Start am 4. Mai ab 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus an der Schmiedestraße 8 gefeiert werden. Das musikalische Rahmenprogramm wird von Ben Schubert und Liza Snow sowie Willy D. gestaltet. Dazu gibt es einen Lichtbildervortrag der letztjährigen Tour nach Istanbul.

Um 16 Uhr geht es bereits ganz praktisch los: Beim Fahrrad-Reparaturkursus kann jeder lernen, wie man sein Rad fit für die Saison macht. Erlernt werden kann, wie man das Hinterrad bei einer Panne ausbaut, oder die Bremsen und die Schaltung justiert. Wer bei der kostenlosen Einweisung mitmachen möchte, sollte keine Scheu haben, seine Hände schmutzig zu machen.


© 2009 Neue Westfälische
Herforder Kreisanzeiger, Donnerstag 16. April 2009 
 


Die Überschrift des folgenden Artikels ist falsch. Wir sammeln nicht für krebskranke Kinder im Waisenhaus von Trakai, sondern für alkoholgeschädigte Kinder (FAS-Kinder) in dem Kinderheim:


Benefiz-Radtour für krebskranke Kinder in Litauen
am 15.04.2009 17:41 Uhr
RHEINE Engelbert Nagelschmidt aus Rheine und Erhard Krull aus Herford wollen getrennt auf einer Nord- und Südroute die Ostsee umrunden und sich Juni in der litauischen Partnerstadt Trakai treffen. Die Radler sammeln unterwegs wieder Spenden für die Kinder in Trakai.


Vom Engagement angetrieben (v.l.): Ben Schubert, Engelbert Nagelschmidt, Erhard Krull. Engelbert Nagelschmidt wird über Schleswig Holstein, Dänemark und Schweden nach Litauen fahren.

Von Lübeck bis Riga

Er besucht von Lübeck bis Riga viele große Hansestädte, wobei Lübecker Freunde vom Verein Hansevolk ihn bis Fehmarn begleiten. Erhard Krull hingegen will kleinere Hansestädte anfahren und mit Borne, Rheine, Bernburg und Trakai auch vier Partnerstädte einbeziehen.

Start am 6. Mai

Gemeinsam starten sie am 6. Mai in der niederländischen Partnerstadt Borne. Borne war im Mittelalter als Dorf zwar nicht Hansestadt, aber an den Handel bedeutender Hansestädte angeschlossen. Heute setzt Borne sich mit Rheine und Bernburg in Trakai für Senioren, Behinderte und Kinder ein. Daher möchte Krull an den ersten Etappen über Gronau, Bentheim und Rheine gerade diese Gruppen beteiligen. Unterstützt werden beide von Ben Schubert einem jungen Musiker aus Herford.
Er möchte bei den geplanten Vorträgen die Gäste mit Livemusik unterhalten, soweit der Zivildienst ihm Zeit dafür lässt.

Erhard kommt mit Rikscha nach Rheine

Am 8. Mai werden sie um 12 Uhr in Rheine am Borneplatz erwartet. Hier wird Erhard Krull nicht nur Interessierten seine Rikscha vorstellen, sondern auch mit drei Senioren, zwei Behinderten und zwei Jugendlichen eine Runde durch die Altstadt drehen. Er hofft auf Teilnehmer vor allem vom St. Josefshaus, dem Kinderheim der Caritas und den Emstor-Werkstätten. Denn diese unterstützen Trakai ebenfalls seit langem.

Hansebund mit im Boot

Nach drei Stunden Aufenthalt geht es dann weiter nach Herford, Sitz des Westfälischen Hansebundes, dem auch Rheine angehört, da es im Spätmittelalter das Stadtrecht der Hansestadt Münster besaß.
Der Westfälische Hansebund unterstützt nachdrücklich das Anliegen. Er hat in einem speziellen Hansebrief alle Mitglieder über die Spendenaktion informiert.

Für einen guten Zweck miteinander verbunden

Auf dem weiteren Weg steuert Erhard Krull auch Quedlinburg an. Vor 1000 Jahren wurde Litauen nämlich zum ersten Mal in den Quedlinburger Annalen erwähnt. Dann geht die Fahrt zur Partnerstadt Bernburg, das einst Magdeburger Stadtrecht besaß.
Diese Benefiztour zeigt zugleich, wie man Hanse mit moderner Städtepartnerschaft für einen guten Zweck miteinander verbinden kann.




Die Tagespresse in Rheine berichtet  am 15.04.2009 über die Duo-Hansetour 2009.
Engelbert Nagelschmidt aus Rheine fährt die nördliche Route und Erhard Krull aus Herford die südliche Strecke.


Auf den Spuren der Hanse


Engelbert Nagelschmidtradelt wieder für den guten Zweck.


Rheine. Vor zwei Jahren radelte er bereits mit dem Fahrrad von Rheine bis St. Petersburg, ließ sich auf über 3000 Kilometern von Wind und Wetter nicht beeindrucken. Jetzt plant Engelbert Nagelschmidt seinen nächsten Coup. Der Rheinenser will mit dem Fahrrad den Spuren der Hanse folgen und von Lübeck über Kopenhagen, Malmö, Stockholm, Helsinki, Riga, Danzig und Stettin zurück nach Lübeck fahren. Auch diese Tour wird etwa 3000 Kilometer lang sein, schätzt Nagelschmidt.
Unterwegs will er Halt in Rheines Partnerstadt Trakai in Litauen machen. Denn genau wie bei seiner ersten großen Tour steht auch in diesem Sommer der gute Zweck im Mittelpunkt.
 
Unterwegs will Nagelschmidt in den Hansestädten um Geldspenden für ein Kinderheim in Trakai werben. Wie wichtig die Unterstützung aus dem Westen für Trakai ist, weiß der Vorsitzende des Vereins zur Förderung von Städtepartnerschaften, Alfred Franz. „Die Wirtschafts- und Finanzkrise trifft Litauen noch stärker als uns„, sagt Franz. So sei etwa die Eröffnung eines Altenheimes zurückgestellt worden, weil die erwarteten Heizkosten im Winter nicht tragbar waren.

Nagelschmidt wird bei seiner Hilfsaktion vom Hansebund unterstützt. Dieser Verein wird in einem Hansebrief alle Mitglieder über die Spendenaktion informieren.

Bei der „Hansetour“ mit im Boot – oder besser gesagt: auf dem Sattel – ist der Herforder Erhard Krull. Während Nagelschmidt auf einer Nordroute den Spuren der Hanse folgt, wird sich Krull auf die Südroute durch ehemalige Hansestädte vorwiegend im Landesinnern begeben. Beide werden so auf unterschiedlichen Wegen die Ostsee umrunden und sich Anfang Juni in der litauischen Partnerstadt Trakai treffen.

Start der Tour ist am 6. Mai in Rheines niederländischer Partnerstadt Borne. Borne war im Mittelalter als kleines Dorf zwar nicht Hansestadt, aber an den Handel bedeutender Hansestädte wie Deventer, Zwolle, Kampen und Zuthphen angeschlossen. Am 8. Mai mittags werden die beiden Radler vom Städtepartnerschaftsverein am Borneplatz in Rheine erwartet. Während Krull sich auch die Südroute begibt, geht es für Nagelschmidt nach Lübeck, wo der eigentliche Start seiner Hansetour ist. Auf den ersten Kilometern bis Fehmarn wird er vom Lübecker „Hansevolk“ begleitet. Mit dabei ist auch der Rheinenser Volker Schäfer, der so Gelegenheit hat, seine alte Heimat Holstein zu bereisen.






aus der NW am 31.03.2009




08:42h, Montag 30.03.2009 aus Herforder Wochenanzeiger
Neues Logo für "Rad und Tat e.V."

Vorbereitungen zur "Hansetour 2009" laufen


Herford/Bielefeld. Zur Jahreshauptversammlung 2009  wurde das von der gebürtigen Bünderin Cherline Halfner kreierte Logo des noch jungen Vereins präsentiert. Schwerpunkt der Jahreshauptversammlung waren die anstehenden Projekte für 2009, insbesondere die Benefiztour von Borne (NL) über Bielefeld und Herford nach Trakai in Litauen, die Anfang Mai startet. Der Erlös dieser Benefiztour ist für behinderte Kinder im Waisenhaus von Trakai bestimmt. Einzelne Etappen sind als integrative Radtouren ausgeschrieben und Menschen mit Handicap können mit eigenen Rädern, oder auf den Fahrzeugen des Vereins (Rikscha, Tandems, Rollfiets) an den kleineren Etappen teilnehmen. Die WDR-Lokalzeit aus dem Landesstudio Münster hat sich für die Etappenziele Gronau und Telgte angekündigt. Wie schon bei der letzten Benefiztour, können die einzelnen Etappen symbolisch für einen Euro pro Kilometer gekauft werden.
#99Ein Verabschiedungsevent zur Benefiztour ist am 2. beziehungsweise 3. Mai im Stadteil von "Rad und Tat e.V." geplant und zwar im Gemeindehaus Otterheide.(beachte: wurde verlegt auf 4.5.09, Krull) Von 16 bis 19 Uhr bietet die Bielefelder Firma "Raddesign" im Außenbereich einen kostenlosen Fahrradreparaturkurs an. Teilnehmer können am eigenen Rad üben. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anschließend findet  um 19.30 Uhr die Veranstaltung "Sport trifft Kultur und Engagement" statt. Langstreckenradler Erhard Krull wird über Benefiztour 2008 von Borne nach Istanbul einen Lichtbildervortrag präsentieren.  Dabei wird er musikalisch unterstützt von Ben Schubert, dem Gewinner des Musik Award OWL 2008 in der MARTa.. Der Eintritt ist, wie bei allen Veranstaltungen von "Rad und Tat", frei. Der Verein würde sich  über Spenden für das Waisenhaus oder andere Projekte freuen.


aus Herforder Wochenanzeiger

19:53h, Dienstag 24.03.2009

"Hansetouren 2009"

Unterstützung durch die Westfälische Hanse


Herford. In sechs Wochen beginnt die Duo-Hansetour 2009. Engelbert Nagelschmidt, Architekt aus Rheine(62), und Erhard Krull aus Herford (52) starten zu 2 getrennten Benefiztouren mit einem Ziel: Spenden für das Waisenhaus in Trakai, Litauen.
Während Engelbert Nagelschmidt am 10. Mai in der "Hauptstadt" der internationalen Hanse, Lübeck, startet, beginnt die integrative Radtour seines Radler-Freundes Erhard Krull am 6. Mai in Borne(NL). Nagelschmidt fährt um die Ostsee (siehe Karte) über Trakai (Litauen) bis zum Ausgangspunkt Lübeck. Er wird auf seiner Reise viele internationale Hansestädte entlang der Ostsee besuchen. Am 01.06.2009 möchten sich Nagelschmidt und Krull in Trakei treffen.
Krull beabsichtigt ebenfalls eine Vielzahl von Hansestädten anzufahren.
Die ersten Etappen werden mit behinderten Menschen durchgeführt und berühren Städte der "Westfälischen Hanse" bei der Herford eine Vorreiterrolle spielt. Nach den früheren Hansestädten im Nahbereich Rheine, Telgte, Warendorf, Bielefeld, Herford und Lemgo führt die Tour weiter über Einbeck und etliche Hansestädte auf dem Gebiet der früheren DDR und Polen bis nach Vilnius. Ziel der Benefiztour ist Trakai, die Partnetstadt von Borne, Rheine, Bernburg und Malbork (Marienburg). Die Benefiztour wird auch alle diese Partnerstädte besuchen, um für behinderte Kinder in dem Waisenhaus Spenden zu sammeln.
Was liegt bei so vielen Hansestädten näher, als in Herford, dem Sitz der  der "Westfälischen Hanse", Herrn Manfred Schürkamp und Frau Silke Schmaltz  aufzusuchen und um Unterstützung durch die Hanse zu bitten.
Das Anliegen von Nagelschmidt und Krull stieß bei den "Machern" der "Westfälischen Hanse" auf offenen Ohren, Sie werden in einem gesonderten Hansebrief auf die beiden Spendensammler hinweisen.





Benefizveranstaltung zugunsten behinderter Kinder
'Regenbogenjimmy radelt nach St. Petersburg'
25.02.2009
(bb) Fast 400 € wurden für den Verein rad-und-tat am vergangenen Mittwochabend bei der Benefizveranstaltung zugunsten behinderter Kinder von zahlreichen Gästen bei den Landfrauen Meinersen und Umgebung in Vollbüttel gespendet. Erhard Krull, genannt Regenbogenjimmy, berichtete über seine Radtour im Jahre 2006 nach St. Petersburg. Diese 'Hansetour' führte ihn von Herford über Magdeburg, Berlin nach Danzig, Königsberg, Riga und Talinn bis nach St. Petersburg.
Diese interessante Reise beschrieb und zeigte er mit Fotos und beeindruckenden Momentaufnahmen aus den jeweiligen Ländern. So konnte Krull von einigen amüsanten Begebenheiten berichten, u.a. von einer ausrangierten Telefonzelle, die als Bücherzelle umfunktioniert wurde. Dort konnten gelesene Bücher abgegeben werden und gegen andere getauscht werden. „Sowas entdeckt man nur, wenn man mit dem Rad unterwegs ist! Mit dem Auto ist man einfach zu schnell vorbei, um solche Dinge wahrzunehmen!“ so Krull.Musikalische Unterstützung mit teilweise selbstkomponierten Liedern erhielt er durch Ben Schubert,den Music-Award-Gewinner 2008 in Ostwestfalen-Lippe. Am Schluss des Abends stellte Regenbogenjimmy sein neues Projekt vor. Dieses Jahr fährt er mit seinem Rad von Herford in die Nähe von Talinn in Litauen zu einem Waisenhaus für behinderte Kinder.
Weitere Informationen zu Regenbogenjimmy und seinen Aktionen und Spendenkonten findet man unter www.rad-und-tat-owl.de






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