symbolischer Kauf der Städte: Rheine: 100 Euro von Alfred und Holde
Nordhorn: verkauft an Familie Schubert aus Bünde
Marlies, damit Du zu Deiner täglichen Gutenachtgeschichte kommst, habe ich den heutigen Teil vor Mitternacht online gestellt.
Das Wetter war stark bewölkt und kalt. Zum Glück gab es heute kaum Gegenwind. Der gestrige Tag war in Sachen Gegenwind ziemlich heftig. In der letzten Stunde setzte leichter Regen ein.
knapp 95 Kilometer in 6 Stunden (netto) Abfahrt in Münster: 8:00 Uhr Ankunft in Nordhorn: 17:30 Uhr
Das Zimmer in Münster war sehr klein (Busche am Dom). Es war nicht einmal Platz für einen Schreibtisch. Nach dem Besuch diverser Lokalitäten gestern Abend, musste ich das Tagebuch nach Mitternacht auf dem Bett zu Ende schreiben. Dafür war das Frühstück heute sehr gut und die Bedienung freundlich. Obwohl die Frühstückszeit frühestens um 7:30 Uhr beginnt, war das Buffet vorbereitet. Der für mich so wichtige Kaffee war gut. So konnte ich gut verkraften, dass ich wegen der frühen Uhrzeit auf Brötchen verzichten musste.
Gegen 11 Uhr erreichte ich mit einer Stunde Verspätung Elte. Dort wurde ich von drei Radlern aus Rheine begleitet, die die letzten 9 Kilometer bis Rheine zum Borneplatz mit mir gemeinsam fuhren (dankeschön!). In Rheine gab es wie immer einen sehr herzlichen Empfang. Nach dem obligatorischen Pressefoto nahmen wir bei Lorenbeck am langen Tisch Platz. Es gab ein Gericht, welches es eigentlich nicht mehr gibt, weil es in Vergessenheit geraten war und vom Wirt Lorenbeck extra für diese Hansetour wieder aus der Versenkung geholt wurde. Westfälisches Schweineweiß in Meerrettichsoße mit Stilmus und Petersilienkartoffeln schmeckten ausgezeichnet. Das Hansegericht der Stadt Rheine kostet bei Lorenbeck 9 Euro und davon gehen 4 Euro Spende an die drei gemeinnützigen Projekte, d.h, ich konnte bei 20 Gästen am langen Hansetisch eine Spende in Höhe von 80 Euro in Empfang nehmen.
Der Städtepartnerschaftsverein Rheine hat ebenfalls einen Obulus von 50 Euro überwiesen, danke Alfred und alle anderen.
Obwohl die finanzielle Situation der Hansestadt Rheine ähnlich schlecht ist, wie die in Herford (na ja, in Herford kommen jedes Jahr noch 3 Mio für die MARTa zusätzlich drauf), bekam ich vom stellvertretenden Bürgermeister einen Scheck in Höhe von 50 Euro überreicht. Da zusätzlich noch einige Euro im Sparschwein waren und Marlene, sowie der für sie liebste Mann der Welt, noch die Stadt Nordhorn symbolisch gekauft haben, ist der heutige Tag in Sachen Spenden als sehr erfolgreich zu bezeichnen.
@Birgit: schön, dass wir uns heute doch noch treffen konnten. Das war gestern wieder ein passendes Beispiel dafür, dass eine Kommunikation schwierig wird, wenn der Gesprächspartner kein kein hochdeutsch kann ;-)
Von Rheine aus ging es weiter nach Nordhorn. Rainer kam mir schon entgegen und hat Filmaufnahmen gemacht. Der entsprechende Link wird hier in Kürze veröffentlicht. Holde, Alfred und Rainer haben mir beim Abendessen Gesellschaft geleistet und es entwickelte sich ein sehr angenehmes Gespräch.
Alfred, ich danke Dir für Deine Mühen in Rheine und den anschließenden Besuch in Nordhorn.
In der ersten urkundlichen Erwähnung Rheines im 9. JH wird Herford ein Kloster vermacht. Aber es gibt noch weitere Verbindungen: Herford und Rheine sind Hansestädte, die auch dem westfälischen Hansebund der Neuzeit angehören. 2007 endete in Herford die erste Etappe der Benefiz-Radtour von Engelbert und Klaus. Beide wurden mit Musik auf dem Alten Markt empfangen.
Ich freue mich, meine Rheinenser Freunde wieder zu treffen. Alfred, es war für mich eine tolle Überraschung, dass Du mich mit deiner Holde am 23.04. zur Verabschiedungsveranstaltung im Sonnenhof besucht hast. Der Rheinenser Engelbert Nagelschmidt kämpft sich zur Zeit mit den Fahrrad von Florida bis zur kanadischen Grenze. Sein Tagebuch ist hinter dem Link "Engelberts Tour" veröffentlicht.
Es macht mir Spaß und es ist mir eine Ehre, dass ich wieder für das Waisenhaus Eurer Partnerstadt Trakai sammeln darf. Ein Drittel der Sponsorengelder dieser Tour gehen nach Trakai.
In Fürstenau findet im Herbst 2010 der westfälische Hansetag statt. Heute habe ich Fürstenau ausgelassen, da ich den Umweg vermeiden wollte und ich bisher nicht wusste, dass Oldenzaal im Mittelalter auch eine Hansestadt war. Von Nordhorn bis Oldenzaal sind es morgen ca. 20 km.