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Dieses Foto ist für die Presse gestellt. Der Eintrag selber erfolgte in gemütlicher Atmosphäre in einem Restaurant direkt hinter dem mittelalterlichen Stadttor.
Über Kunstgeschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, aber mir gefällt ein mittelalterliches Stadttor besser, als zwei Plastikpylonen am Bergertor ;-)



Heute ist die erste gemeinsame Etappe mit Klaus Brehme aus Münster.

Um 11 Uhr ging es heute vormittag in Demmin los. Es ist leicht nieselig und immer noch kalt.
Aber etwas hat sich fühlbar geändert:
DAS ERSTE MAL RÜCKENWIND

Um 13 Uhr suchen wir ein warmes Restaurant, aber in der Stadt haben beide geschlossen.
Es wird knapp noch etwas zu finden, denn ich möchte mich bis zum Telefoninterview zum Shantychorkonzert nach Herford etwas aufwärmen (13:45 Uhr geplant). Wir werden zu einer Straußenfarm geschickt und müssen uns anstrengen, dort rechtzeitig anzukommen. Um 13:40 Uhr erreichen wir ziemlich unterkühlt die Farm. Das empfohlene Cafe hat am Sonntag geschlossen.
Um 13:45 kommt der Anruf, dass das Interview um 14.00 Uhr stattfindet. Wir warten mit kalten Händen und Füßen in einem Bushäuschen. Unter diesem Umständen kann ich nur hoffen, dass meine Antworten nicht so völlig daneben waren.....jedenfalls hatte ich kein besonders gutes Gefühl.

Nach 14 Uhr wird es trocken und zum Abend heitert es etwas auf.
Um 16:15 Uhr erreiche ich die Unterkunft und muss mich beeilen, noch rechtzeitig zum Termin zum Rathaus zu kommen.

Zu Anklam:

Anklam, die Geburtsstadt Otto Lilienthals, Kreisstadt im östlichen Teil Vorpommerns, ist die Heimat von ca. 14.000 Einwohnern. 
Anklam wurde 1243 das erste Mal urkundlich erwähnt. 1264 hat der Ort das Stadtrecht erhalten und ist 1283 dem Städtebund der Hanse beigetreten. Direkt im Peene-Urstromtal gelegen, ist Anklam von reichhaltigen Naturschutzgebieten und Naturerlebnisräumen umgeben.
In der Hansestadt und ihrer Umgebung zeugen zahlreiche (bau-) historische Sehenswürdigkeiten von ihrer bewegten Geschichte.
Anklam ist durch seine Nähe zum Meer, den Stränden, Ostseebädern und -inseln ein attraktives Ausflugs- und Reiseziel. Dank seiner Potentiale gilt Anklam aber auch als zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort

Ich wurde von Bürgermeister Galander und dem Hansebotschafter Dr. Hombusch begrüßt.
Wir besichtigten  eine Kirche, die alle Bombenangriffe des zweiten Weltkrieges überstanden hatte, dann aber am letzten Kriegstag zerstört wurde. Der Wiederaufbau läuft seit 16 Jahren und es ist fraglich, ob die Restaurierung in den nächsten 16 Jahren abgeschlossen sein wird.
Nett finde ich den Einfall, dass Wappen aus allen Hansestädten als bunte Kirchenfenster das Gebäude schmücken sollen. Die ersten 6 oder 7 Wappenfester wurden bereits eingebaut. Es werden weitere Spender gesucht. Jedes Fenster kostet 750 Euro.
Ich wurde zum Essen eingeladen und es entwickelte sich ein interessantes Gespräch.
Highligt war die Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Anklam.

Ich bedanke mich für die Einladung in die Hansestadt Anklam und den schönen Aufenthalt, den ich in guter Erinnerung behalten werde.

Da ich entlang der deutschen Ostseeküste nur schlechtes Wetter hatte, werde ich im nächsten Jahr noch einmal in diese Gegend fahren und Demmin und Anklam mit in meine Planungen einbinden.

Die Unterkunftskosten werden von der Hansestadt übernommen. DANKESCHÖN!



Anklam zur Zeit der Hanse!
Der Ort entwickelte sich im 12. Jahrhundert im Land Groswin aus einem Marktflecken, bei dem sich flämische und deutsche Siedler niederließen.[4] Die Anklamer Marienkirche und der sie umgebende Siedlungsbereich waren bereits Anfang des 13. Jahrhunderts vorhanden, wie durch archäologische Ausgrabungen nachgewiesen werden konnte.[5] Anklam wurde 1243 erstmals als oppidum und 1264 erstmals als Stadt (civitas) erwähnt.[3] Die Bezeichnung eines Zeugen in der Urkunde von 1243 als Schultheiß (scultetus) aus Anklam lässt vermuten, dass hier zu dieser Zeit Magdeburger Recht galt.[5] Auch die Ersterwähnung des heutigen Ortsteils Stretense fällt ins Jahr 1243. Im Jahr 1283 trat die Stadt Anklam der Hanse bei und erhielt daraufhin 1292 das Lübische Stadtrecht. Der frühe Beitritt Anklams zur Hanse und der Reichtum der Stadt zur damaligen Zeit ist mit dem umfangreichen Heringshandel in der Stadt zu erklären. Die Fischer hatten seit 1338 ein dänisches Privileg, vor Schonen und später vor Bornholm ungehindert zu fischen. Eine Bruderschaft vertrat ihre Interessen (Bornholmer Burse).

 
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