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Ich sitze am Frühstückstisch im Radisson Blu. Der Blick aus dem Fenster zeigt einen bewölkten Himmel. Möglicherweise gibt es einige Regentropfen. Es soll ca. 5 Grad kühler werden als gestern.
Um 10 Uhr treffen wir uns mit Jolanta Murowska am Neptungbrunnen, um ein letztes Foto zu machen. Evtl. werden uns Radler ein Stück Richtung Weichsel und KZ Stutthof begleiten.
Ich erwarte heute eine Kurzetappe über knapp 80 km.

Foto mit Frau Jolanta Murawska am Neptunbrunnen:




Um 11:30 Uhr starteten wir Richtung Stutthof. Das Hochwasser der Weichsel sollte ja kein Problem sein.
An der Fährstation kam dann alles anders:




 

Wir fuhren also südwärts, um die nächste Weichselbrücke zu queren. Das war dann kein Problem mehr, nur den Programmpunkt Lager/KZ Stutthof müssen wir auslassen.
Am späten Nachmittag fängt es kräftig an zu regnen und wir machen nach gut 70 km völlig durchnässt in Elbing Schluss (18 Uhr).

In Elbing gehen wir in ein Lokal, welches ich vom letzten Jahr kenne und von dem ich wusste, dass deutsch gesprochen wird. Wir fragen nach einem günstigen Hotel. Die Hotels im Ort sollen 220 Zloty fürs DZ nehmen. Ich meine, mein EZ hätte im letzten Jahr 35 € gekostet. Der Wirt empfiehlt und einen Camingplatz, nur 500 Meter entfernt. Dort sollen einfache und saubere Appartements für 80 Zloty zu haben sein.

So machen wir es. Wir bekommen auf meinen Wunsch hin jeder ein EZ (jedes Zimmer hat allerdings 4 Betten, also viel Platz in der Hütte), Die sanitären Einrichtungen sind ok.
Gut 10 Euro pro Person (ohne Frühstück). Das ist ein super Preis.
Zum Abend hin verstärkt sich der Regen noch einmal und Gewitterdonnern ist zu hören. Seit ca. 16 Uhr (aktuelle 21 Uhr) regnet es ununterbrochen stark bis sehr stark

 Morgen ist die Etappe wieder länger. Allenstein ist unser Ziel. Das werden voraussichtlich 110-120 km werden.  Wir können mal wieder Sonnenschein gebrauchen.



 
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