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Fotos aus Trakai machen Lust auf Wiederholungen :














31.05.2010
Heute Morgen war auch unser Heimleiter wieder da. Er hatte sich ins WE verabschiedet, um seinem Hobby nachzugehen, von dem er mir schon im letzten Jahr erzählt hatte. Er sammelt Fasaneneier  und diese kommen in eine Brutstation nach Kaunas.
Heute konnte er von seinem Erfolg berichten. Von den letzten 100 Eiern sind am WE 87 Kücken geschlüpft.
Wir hatten um 10 Uhr einen Termin im Rathaus, mit Nijole (Dolmetscherin – wir kennen uns aus dem Vorjahr), dem Heimleiter und dem Bürgermeister.
Ich möchte mich hier noch einmal  ausdrücklich für die nette Aufnahme im Kinderheim und die konstruktiven Gespräche mit der Heimleitung, den Betreuern, Vitautas, Zigmundas und dem Bürgermeister bedanken.
Vom BM habe ich dann noch einen Umschlag mit 100 Litu bekommen.
@Peter Kneisel: Dieses Geld sollten wir nicht dritteln, sondern zu 100% wieder dem Rheinenser Projekt „Kinderheim Trakai“ weiterleiten.

im
Rathaus von Trakai


Das Wetter soll für die gesamte Woche bis zum Ende der Fahrt schlecht sein, so die Wettervorhersage. Heute hatten sie recht. Das erste Schauer haben wir noch in Trakai in einem Cafe abgewartet und sind dann um 12:30 Uhr gestartet. Beim nächsten Schauer konnten wir uns noch knapp in ein Buswartehäuschen „retten“.  Nachmittags wurde es etwas beständiger, aber unsere Hoffnung, Kaunas trocken zu erreichen, fiel in einem Waldstück 25 km vor Kaunas buchstäblich ins  Wasser. Mitten in einem Wald auf einer schlecht befahrbaren Sandpiste erwischte es uns. Innerhalb von Minuten waren wir pitschenass.
Als wir nach knapp 105 km gegen 21:00 Uhr Kaunas erreichten, war es von oben wieder trocken.
Heute hatten wir Ostwind – bei einer Etappe gen Westen nicht verkehrt. Ab morgen ist Regen und Nordwind angesagt…..und wir fahren Richtung Norden. Ich glaube, bei dieser Tour kann mich nicht mehr viel schocken! Es gibt zu viele Dinge, die mich granteln lassen.
Zweimal sind wir regelrechten Angriffen von sehr aggressiven Stechmücken ausgesetzt gewesen. Die Beine und Hände meines Astralkörpers sind ziemlich zerstochen. (Sorry, in Anbetracht des deutlich erkennbaren Bauchansatzes nehme ich das Wort „Astralkörper“ zurück.)
Mit meiner Kondition war ich ausnahmsweise mal zufrieden.
Wir übernachten in einem riesigen Wohnmobil auf einem Campingplatz. Jeder hat ein DZ, Wohnzimmer und sanitäre Einrichtungen sind ok. Internet ist vorhanden und alles kostet 16 Euro für jeden.
Wir essen gerade in einem ***-Motel 300 Meter entfernt. Dieses wäre wohl zum Übernachten erheblich teurer geworden. Hier werden wir morgen früh auch frühstücken.
Ohne Panne oder Unfall sollten wir Montag in Tallinn ankommen können.






 
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