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Der Westerwelle-Protestbär ist noch dabei!








Das
"16 €-Hostel" möchte ich empfehlen. Der Preis für ein EZ (ohne Frühstück)
ist völlig ok. Es gibt eine kleine Küche, in der man sich kostelos Kaffee oder Tee machen kann. Sehr zuvorkommend:
Die haben heute tel. festgemacht, wo ich morgen mein Rad für den Flieger einpacken lassen kann. Alle Fragen der Gäste werden ausführlich beantwortet. Die haben ein großen Abreißblock mit Stadtplan, eine gute Idee. Sie geben immer gleich den Abreißplan mit, wenn etwas im Ort sucht.



Rainer, Du warst mal wieder mit dem Vechtekurier der Schnellste. Online 10 Minuten nach Absendung der Pressemail, Respekt!

Vechtekurier:
Mittwoch, 09. Juni 2010 um 11:21

50 Hansestädte in 5 Wochen mit dem Fahrrad angesteuert:Erhard Krull hat Zielort Tallinn erreichtTallinn/EST. Der Herforder Langstreckenradler Erhard Krull erreichte nach einer beschwerlichen Fahrt das Ziel der vierten Benefizradtour seit 2006, die estländische Hauptstadt Tallinn. Über fünf Wochen benötigte er für die knapp 3.500 Kilometer weite Strecke.

Auf der Tour sammelte er Spenden für zwei gemeinnützige Projekte in Herford und ein Kinderheim in Trakai/Litauen. Herford war im frühen Mittelalter eine Stadt, die vom Süden Italiens bis ins heutige Skandinavien bekannt war. Zur Zeit der Hanse im 13.-17. Jahrhundert war Herford Mitglied dieses bedeutenden Städtebündnisses von über 250 Handelsstädten von Lissabon und La Rochelle bis Nowgorod.

Krull besuchte auf dieser Radtour 46 Hansestädte, wie zum Beispiel auch die Städte Pärnu und Kaunas, in denen die Hansetage 2010 und 2011 stattfinden.

Krull: „Da liegt es doch nahe, in den zahlreichen Hansestädten in den Niederlanden, Deutschland, Polen und dem Baltikum für die Hansetage 2013 in Herford zu werben. Ich wurde in zahlreichen Städten im Rathaus empfangen und der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Anklam war eines der vielen Highlights dieser Tour.“

Die Hansestadt Danzig hatte Erhard Krull und Klaus Brehme aus Münster, der einen Teil der Tour mitfuhr, ein unvergessliches Wochenende im Rahmen des „III Welttreffens der Danziger“ ermöglicht. Daneben besuchte Krull auch in diesem Jahr das Kinderheim in Trakai,  für welches ein Teil der Spendengelder bestimmt ist.

Der „Berg der Kreuze“ war einer der Orte, die ihn in 25 Jahren Langstreckenradfahren besonders beeindruckt hat. Der bekannte Wallfahrtsort wurde mehrfach von russischen Raupenfahrzeugen zerstört und von den Litauern unverzüglich wieder neu aufgebaut. Damit ist der Berg auch das Wahrzeichen für gewaltfreien Widerstand gegen die russischen Besatzer im Baltikum. Aktuell stehen dort 55.000 große Kreuze und unzählige kleine.

Auf den bisherigen Benefizradtouren seit September 2006 hat Krull 12.750 Kilometer zurückgelegt und dabei über 47.000 Euro für verschiedene gemeinnützige Projekte in Herford und Litauen gesammelt. Die Aufwendungen für die Radtouren zahlt der Bielefelder Beamte aus eigener Tasche, so dass alle Spenden zu 100% den jeweiligen Projekten zugute kommen.

Krull und der Münsteraner Klaus Brehme hatten sich bei Riga getrennt, weil sich bei dem Herforder gesundheitliche und konditionelle Probleme verstärkten. Brehme wurde in Pärnu von einem Schäferhund gebissen und musste das dortige Krankenhaus aufsuchen.

Durch die  erheblichen Verletzungen am rechten Oberschenkel und der linken Wade 130 Kilometer vor dem Ziel war für Klaus Brehme vor der Schlussetappe die Tour beendet. Er ist vorzeitig nach Deutschland zurückgekehrt. Der Herforder Radler wird am Samstag in Herford zurück erwartet.Reisetagebuch: www.hanseradweg.eu


Foto:
1.Berg der Kreuze in Litauen (nur ein ganz kleiner Ausschnitt des Gesamtkomplexes)
2. Olde Hansa in Tallinn ( Foto mit und eines ohne Gewerkschaftsfahnen). In dieser Stadt wird hanseatische Tradition groß geschrieben und das mit erheblichem Erfolg im Tourismusbereich. Der Protestbär der IG Bau war mein Talisman. Ich habe ihn bei meiner Abfahrt in Herford vom Gewerkschaftssekretär Bodo Matthey erhalten. Der Teddy war für mich ein symbolisches Zeichen für meine Sympathien für die entlassenen und ausgesperrten Arbeiter der Fa. Westerwelle. Über die Online-Ausgaben der Herforder Tageszeitungen war ich täglich über der aktuellen Stand informiert. Pylonendiskussion, Sportanlagennutzungsgebühr, Bundesliga der Damen, Schweinemastanlage usw: ich bin auf dem Laufenden ;-)

 
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